Klassenstufen.jpg

Klassenstufen

Die Unterstufe
Die Klassenlehrer begleiten ihre Klassen im 1. und 2. Schuljahr den ganzen Vormittag. Auch in Klasse 3 und 4 ist der Klassenlehrer über den Hauptunterricht hinaus Ansprechpartner für die Kinder. Jeden Morgen gestaltet der Klassenlehrer die erste Doppelstunde – den Hauptunterricht. Über drei bis vier Wochen können sich die Kinder ganz auf ein Fach konzentrieren. Das ist zunächst Formenzeichnen. Danach folgen Rechnen und Schreiben. Ab der 3. Klasse kommen sachkundliche Epochen hinzu. Nach dem Hauptunterricht finden die Fachunterrichte in Einzelstunden, oft in geteilter Klasse, statt. Bewegungsfreundliches Mobiliar erlaubt Unterrichtsinhalte mit Bewegung zu kombinieren, bildhafte Erklärungen fördern das Verständnis und die Begeisterung der Kinder für die Unterrrichtsinhalte.

Die Mittelstufe
Bis zum Ende der 8. Klasse begleitet ein Klassenlehrer seine Klasse. Da gilt es, wandlungsfähig zu sein. „Entwicklungshelfer“ könnte man die nun einsetzenden Geschichts-, Geografie-, Physik-, Chemie- und andere Epochen nennen. Wenn es dem Klassenlehrer gelingt, quer durch all diese Fächer hindurch Zusammenhänge erlebbar zu machen und dadurch das Fach lebendig werden zu lassen, dann hat er Interesse und Aufmerksamkeit der Schüler geweckt.
Mit einer öffentlichen Theateraufführung und einer Jahresarbeit wird die Klassenlehrerzeit in der Mittelstufe abgeschlossen.

Die Oberstufe
Weiterhin wird der Hauptunterricht in Epochen gegeben, nun von Fachlehrern der Oberstufe. Praktika erweitern den Unterricht in jeder Jahrgangsstufe. Die Klassen der Oberstufe werden in den Übstunden in Leistungsgruppen geteilt – analog zu den angestrebten Abschlüssen. Bis zuletzt bleiben die handwerklich-künstlerischen Fächer Entwicklungsbegleiter der Heranwachsenden.
Eine Theater- und Eurythmieaufführung sowie die Präsentation von Jahresarbeiten bilden den Abschluss der Waldorfschulzeit.